Affenberg Landskron – Führung durch das Reich der Japanmakaken | Top Ausflugsziele in Kärnten

Japanmakake

Ein spezielles Tiererlebnis erwartet die Besucher am Affenberg bei der Burg Landskron. In einem riesigen Freiland-Gehege (4 ha) leben rund 170 Japanmakaken fast wie in freier Wildbahn. Bei einer Führung begegnet man so den teilweise zutraulichen Makaken-Affen.

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Affenberg Landskron Japanmakake
Bei einer Führung auf dem Affenberg Landskron

Wenn also eine Mutter mit ihrem Nachwuchs – im barrierefreien Gelände – den Weg kreuzt, dann sollte man einfach kurz stehen bleiben und das Tierschauspiel genießen.

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Führung Affenberg Landskron
Die Führung ist sehr unterhaltsam und interessant

Während der Führung tollen zahlreiche Affen um die Gruppe herum und tun das, was sie eben immer tun. Spielen, fressen und Menschen beobachten. In ihrem natürlichen Habitat.

Während Augustin, ein stolzer aber gefräßiger Japanmakake, dem Guide von Zeit zu Zeit auf den Oberschenkel klopft, um etwas zu fressen zu bekommen, bekommen Besucher viele interessante und unterhaltsame Informationen über das natürliche Sozialverhalten der Tiere.

Japanmakake Augustin
Das ist Augustin

Während der ca. 45 Minuten langen Führung lernt der Besucher viel über das Leben, die Bedürfnisse und Verhalten der Affen. Übrigens gibt es den Affenberg in Villach seit 1996. Gestartet ist das Projekt der Universität Wien mit 39 Japanmakaken.

Meine Video-Dokumentation über den Affenberg

Wie bei allen Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten auf meiner Webseite, waren ich und meine Frau natürlich selbst vor Ort. Und wie immer habe ich Euch eine Video-Dokumentation mitgebracht. Schaut einfach mal rein.

Forschungsstation der Universität Wien

Affenberg Landskron Eingang
Eingang in das Reich der Japanmakaken

Der Affenberg ist kein Zoo, sondern eine Forschungsstation. Die Tiere sind nicht dressiert und können natürlich auch nicht gestreichelt werden. Eine Domestizierung wird hier möglichst vermieden. Trotzdem sind die Affen natürlich an Menschen gewöhnt und haben keine Angst vor ihnen. Und wenn doch, dann können Sie sich auf dem riesigen Gelände weit weg vom Weg aufhalten. Im „Austrian Research Center for Primatology“ wird das Tierverhalten beobachtet und untersucht. Dabei wird auch das Sozialverhalten der Tiere in der Gruppe erforscht.

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Die Führung durch das Freigelände

JapanmakakeNach dem Kauf des Tickets wird alle 30 Minuten eine Gruppe mit einem Guide in das Gelände gelassen. Zuerst wird den Besuchern gesagt, wie sie sich verhalten sollten und was sie nicht tun sollen. Dazu gehört beispielsweise das Herausholen von Essen aus einem Rucksack oder einer Tasche. Aber auch das offene Herumtragen von Getränkeflaschen oder interessanten Gegenständen soll vermieden werden, da die Affen gerne einmal auch etwas aus der Hand, der Gesäßtasche oder dem Rucksack holen. Also Smartphones gut wegpacken.

Japanmakake AffenbergEbenso ist das Verlassen des Wegs nicht erlaubt. Auch das sehr nahe Herangehen an die Japanmakaken, um ein Selfie zu machen, oder sogar zu versuchen einzelne Affen zu streicheln, ist natürlich nicht sinnvoll und nicht erlaubt.

Es geht auf das Freiland-Gehege der Japanmakaken

Junger Japanmakake
Ein junger Japanmakake

Anschließend geht der Guide mit der Besuchergruppe auf das Gelände und schon am Eingang erwarten einen die ersten neugierigen Vertreter der Affengruppe. Bei unserem Besuch saß bereits Augustín – ein älterer,  männlicher Japanmakake – neben unserem Guide und versuchte etwas zu fressen zu bekommen.

Die Führung geht dann über mehrere Stationen durch das Gelände und ist sehr interessant, lustig und unterhaltsam. Mit dem typisch österreichischen Charme geht die Tour über das Gelände.

Intelligenztest der Affen – Holzkonstruktion mit einigen Herausforderungen

Intelligenzspiel auf dem Weg
Intelligenzspiel auf dem Weg durch das Affenfreigehege

Sehr interessant ist das Intelligenzspiel auf dem Weg, bei dem die Affen versuchen ein Stück Obst aus der Konstruktion zu bekommen. Wie beim Menschen ist es auch hier: Es gibt intelligentere und weniger intelligente Vertreter ihrer Art.

Japanmakake am Intelligenzspiel
Ein weiblicher Japanmakake am Intelligenzspiel

An einer Station findet ein intelligentes Spiel statt, bei dem ein Japanmakake versucht Futter aus einer großen Holzkonstruktion zu holen. Dafür sind intelligente Strategien gefragt, die offensichtlich für einige Vertreter dieser Art überhaupt kein Problem darstellen.

Innerhalb von wenigen Sekunden hatte ein weiblicher Japanmakake das Futter aus der Holzkonstruktion rausgeholt und ist damit schnell in das Freigelände gerannt. Schließlich gibt es hier genug Fresskonkurrenten, die in der Rangordnung höher sind.

Das Wasserbecken – schwimmen Japanmakaken wirklich?

Das Wasserbecken
Schwimmen Japanmakaken wirklich? Ja, aber nur selten mit Zuschauern

Höhepunkt ist das Wasserbecken, wo versucht wird diese sehr intelligenten Affen zum Schwimmen zu bringen. Allerdings waren diese bei uns so intelligent, dass sie einfach darauf warten, dass das hineingeworfen Fressen an den Rand schwimmt.

Die sehr intelligenten Affen warten einfach, bis das Obst an den Rand des Wasserbeckens getrieben wird

Dann lässt es sich viel einfacher herausfischen. Ob die Affen tatsächlich schwimmen gehen, dass bleibt das Geheimnis auf dem Affenberg.

Mein Fazit zum Affenberg

Japanmakake
Auf dem Affenberg Landskron können Besucher viel über die intelligenten Affen lernen

Das Ausflugsziel Abenteuer Affenberg bei der Burg Landskron ist meiner Meinung nach ein Must-See bei einem Aufenthalt in Kärnten.

So nahe wird man in einem barrierefreien Freiland-Gelände den intelligenten Tieren wohl nirgends kommen. Auf dem Weg haben wir kleine Gruppen gesehen, Mütter mit ihrem Nachwuchs, streitende Affen und es gab auch den lustigen Augustín, der ständig bei unserem Guide um Futter gebettelt hat. Zweimal auf den Oberschenkel klopfen bedeutet anscheinend: ich will etwas zu fressen. Dreimal klopfen bedeutet: jetzt wird es aber wirklich Zeit. Alles in Allem hat Augustin den Menschen sehr gut erzogen und es gibt regelmäßig etwas zu futtern.

Alles in allem ist der Affenberg in Landskron ein wunderschöner Ausflug, bei dem einiges über das Sozialverhalten der Tiere gelernt werden kann. Informativ, unterhaltsam und lustig war die Führung durch das Reich der Japanmakaken.

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